Charakterzüge
Hier eine Liste von Verhaltensmustern die darauf hinweisen können, dass ein
Kind, ein Indigo-Kind ist:
Sie kommen mit dem Gefühl königliche Hoheiten zu sein auf die Welt (und verhalten
sich auch dementsprechend). Sie haben das Gefühl, dass sie es "verdienen" auf der
Welt zu sein, und sind überrascht wenn andere diese Ansicht nicht mit ihnen teilen.
Selbstwertgefühl ist für sie kein großes Thema. sie sagen ihren Eltern oft schon sehr
deutlich "wer sie sind". Sie haben Probleme mit absoluter Autorität (Autorität ohne
Erklärung oder Wahlmöglichkeit). Sie tun bestimmte Dinge partout nicht, so zum Beispiel
fällt es ihnen schwer, Schlange zu stehen. Sie werden frustriert, wenn Systeme
ritualorientiert sind und kein kreatives Denken erfordert. Sie sehen oft bessere
Möglichkeiten, wie man etwas angehen oder tun könnte, ob zu Hause oder in der Schule,
und so werden sie oft als Kinder gesehen, die gegen bestehende Systeme rebellieren.
Sie wirken unsozial, es sei denn sie bewegen sich unter ihres Gleichen. Sind keine
anderen in ihrem Umfeld, dessen Bewusstsein ähnlich strukturiert ist, so verkriechen sie
sich oft in sich selbst und haben das Gefühl, von niemanden verstanden zu werden.
Schule ist für sie sozial gesehen oft außerordentlich schwierig. Sie sprechen nicht auf
"Disziplin aus Schuldgefühlen" an. Sie sind nicht zurückhaltend, wenn es darum geht
deutlich zu machen, was sie brauchen.
Wesensmerkmale der Indigo-Kinder von der Autorin Carolina Hehenkamp:
Inneres Gewahrsein über die Wahrheit des Lebens leben nach höheren Prinzipien
sie wissen, dass wir in Kooperation mit uns und unserer Umwelt leben sollten sie
vereinen oft männliche und weibliche Aspekte in sich selbst (Androgynität) sie wissen,
dass mehr existiert, als das, was wir sehen sie glauben, dass die Materie und das
physische Leben Illusionen sind sie wissen, dass das Leben aus Energie oder lebendigem
Bewusstsein besteht sie wissen, dass alles im Universum miteinander verbunden ist Zeit, Raum,
Form sind für sie keine getrennten Dinge, so wie wir es sehen sie spüren, dass alles Leben geachtet und
mit Integrität, Liebe und Mitgefühl behandelt werden sollte sie verstehen spirituelle Konzepte besser als
physische sie lassen sich nicht eingrenzen durch überaltete Ideale oder Glaubenssätze sie können nicht
gezwungen werden, etwas zu tun, an was sie nicht glauben sie akzeptieren keine Führung von
Menschen, die nicht die gleichen ethischen Ansichten haben wie sie selbst sogar sozialer Druck zwingt
sie nicht zur Unterordnung sie müssen ihr Leben nach den höchsten Prinzipien orientiert leben können,
so wie sie es verstehen, ansonsten können sie leicht depressiv und ängstlich werden sie sind ehrlich,
aufrichtig und unabhängig sie haben oft kein richtiges Körpergefühl ihre fünf Sinne sind sehr verfeinert,
dadurch können sie leicht überreizt und überfordert werden sie sind überempfindlich Nahrung gegenüber
sie kommunizieren mit Tieren, Pflanzen, anderen Kindern und der Natur man erlebt sie oft, wenn sie mit
"unsichtbaren" Freunden sprechen, deshalb werden sie oft als Kinder mit einer zu lebendigen Phantasie
eingestuft oder sogar als psychisch auffällig Die verschiedenen Typen:
Die Indigo Kinder wurden von Psychologen in vier unterschiedliche Typen geteilt:
Der humanistische Typ:
Die Humanisten unter den Indigos sind diejenigen, die mit der breiten Masse
arbeiten werden. Das sind Ärzte, Anwälte, Lehrer, Verkäufer und Politiker von
morgen. Sie sind außerordentlich gesellig und hyperaktiv. Sie unterhalten sich mit
jedem, jederzeit - freundlich. Sie haben sehr ausgeprägte Meinungen. Sie stellen
sich außerdem ungeschickt an, was ihren Körper betrifft. Sie fahren oft zu schnell
mit dem Kopf gegen die Wand, weil sie vergessen, zu bremsen.
Sie können meist nicht mit einem Spielzeug alleine spielen, vielmehr müssen sie
alles herausräumen. Es sind diejenigen Kinder, die man immer wieder daran
erinnern muss, ihr Zimmer aufzuräumen, da sie sonst durch anderes abgelenkt
werden.
Der Ideenorientierte Typ:
Indigos mit dieser Veranlagung liegt mehr an Projekten als an Menschen. Es sind
die Ingenieure, Architekten, Designer oder Offiziere von morgen. Sie sind nicht
körperlich unbeholfen und sind als Kinder sogar oft sehr sportlich. Sie haben
Probleme mit Kontrolle, und die Person die sie am meisten zu manipulieren zu
versuchen ist bei jungen die Mutter. Dieser Typ von Indigos neigt im Teenageralter
zu Suchterkrankungen, vor allem Drogen.
Der künstlerische Typ:
Dieser Typ von Indigos ist viel sensibler und oft kleinwüchsiger, wenn auch nicht
immer. Die Kinder begeistern sich eher für die Künste. Sie sind kreativ und werden
die Künstler von morgen sein. Womit sie sich auch befassen, sie werden die
kreative Seite davon bearbeiten. Wenn es um darstellende Kunst geht, sind sie die
Schauspieler ersten Ranges. Im alter von vier und zehn können sie womöglich
fünfzehn verschiedene Künste aufgreifen - sie befassen sich fünf Minuten mit
einer Sache, und dann legen sie sie wieder hin. Sie arbeiten vielleicht mit fünf oder
sechs verschiedenen Instrumenten, und wenn sie dann zu Jugendlichen
heranwachsen, greifen sie dann ein Feld oder ein bestreben auf und werden
Virtuosen auf diesem gebiet.
Der interdimensionale Typ:
Dann gibt es noch die interdimensional angelegten Indigos. Sie sind größer als
alle anderen Indigos und im alter von ein, zwei Jahren, kann man ihnen schon
nichts mehr sagen. Sie kontern dann: "Das weis ich doch. Ich kann das alleine.
Lass mich." Das sind diejenigen, die neue Philosophien und neue Religionen auf
die Welt bringen werden, Sie können Grobiane sein, weil sie so viel größer sind
und auch weil sie sich nicht eingliedern lassen wie die drei anderen Typen.
Die Verbindung zu ADS und ADHS bei Indigo-Kindern:
Die Kürzel ADS und ADHS stehen für Aufmerksamkeits-Defizit-Störung
beziehungsweise Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung und bezeichnen
Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen, die in der heutigen Zeit keine
Seltenheit sind. Kinder, die unter diesem Syndrom leiden, können sich nicht lange auf
eine Sache konzentrieren und werden sehr leicht abgelenkt. Bei ADS handelt es sich um so
genannte Tagträumer und die Verhaltensauffälligkeit wird oft lange Zeit gar nicht erkannt. Im
Falle von ADHS jedoch liegt eine Aufmerksamkeitsstörung in Verbindung mit Hyperaktivität vor.
Das Kind kann sich nur schwer konzentrieren und ist zudem oft auch laut und impulsiv, kann
nicht still sitzen und ist ständig in Bewegung.
Es handelt sich also auch hierbei um ganz besondere Kinder, die ebenfalls besondere
Anforderungen an ihre Umwelt stellen. Auch wenn sich esoterische Eltern, Lehrerinnen oder
Erzieherinnen oft gegen die Diagnose ADS oder ADHS wehren, handelt es sich bei dem Indigo-
Phänomen meist um genau dieses Syndrom.
Natürlich muss man festhalten, dass nicht alle so genannten Indigo-Kinder unter ADS oder
ADHS leiden. Auch werden nicht alle Kinder, bei denen ADS oder ADHS diagnostiziert wird, als
Indigo-Kinder bezeichnet. Vor allem dann nicht, wenn sie Eltern, Lehrerinnen und Erzieherinnen
haben, die an Esoterik nicht interessiert sind oder diese sogar ablehnen. Es ist jedoch häufig so,
dass beide Begriffe das gleiche Phänomen bezeichnen, einmal von der schulmedizinisch-
wissenschaftlichen und einmal von der esoterisch-spirituellen Warte aus.
Wie soll ich mich meinem Indigo-Kind gegenüber verhalten,
wenn es ADS (Aufmerksamkeitsdefizit) oder ADHS
(Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) hat?
Sprechen Sie so offen und klar wie nur möglich mit Ihrem Kind über sein ADS- oder
ADHS-Verhalten. Es ist wichtig, dass es die wesentlichsten Eigenschaften und die damit
zusammenhängenden Verhaltensweisen kennt, um sie als Hinweise und nicht als
unüberwindbare Hindernisse zu erleben. Wissen bringt ihr Kind viel Kraft, Selbstsicherheit und
Selbstbewusstsein. Loben Sie Ihr Kind für die Mühe, die es sich macht und nicht nur für seine Leistungen
und Resultate. Machen Sie ihm oft ein Kompliment und ermutigen Sie es regelmäßig. Konzentrieren Sie
sich mehr auf die Stärken als auf seine Schwächen. Versuchen Sie, seine Stärken zu entwickeln und
ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Kind wirklich versteht, dass Sie es
bedingungslos lieben. Machen Sie einen deutlichen Unterschied zwischen einer Handlung und seiner
Person. Ermutigen Sie ihr Kind, ohne Konkurrenzdenken an Aktivitäten teilzunehmen. Wenn überhaupt,
sollte es nur mit sich selbst wetteifern. Lehren Sie es, sich zu organisieren und bewusst mit seiner Zeit
umzugehen. Viele Kinder haben nicht das gleiche Zeitgefühl wie wir und keinen inneren Kalender.
Richten Sie sich aus auf seinen eigenen organisatorischen Stil, auch wenn dieser von ihrem eigenen
abweicht. Hören Sie ihrem Kind zu. Vergewissern Sie sich, dass Sie es auch wirklich verstehen, was es
sagt. Stellen Sie sich ein auf die intuitive Seite ihres Kindes. Fangen Sie an, ihrem Kind zu vertrauen.
Seien Sie geduldig mit Ihrem Kind UND mit sich selbst. Beachten Sie ganz bewusst den Unterschied
zwischen Strafe und Disziplinmaßnahmen. Disziplin beinhaltet logische und natürliche Konsequenzen.
Setzen sie ihrem Kind Grenzen. Seien Sie sehr beständig in ihrer Durchsetzung und erlauben Sie ihrem
Kind, mit Ihnen gemeinsam diesen Grenzen zu setzen. Geben Sie ihrem Kind
tägliche und wöchentliche Verantwortlichkeiten. Diese geben ihrem Kind das
Gefühl, dazu zu gehören und nützlich zu sein. Lehren Sie es das soziale Verhalten,
von dem Sie annahmen, dass es automatisch entwickeln würde. Stellen Sie seinen
individuellen Lernstil fest und richten Sie sich danach. Lernen Sie den Unterschied
zwischen divergentem und konvergentem Lernen. Berücksichtigen Sie auch induktive
und deduktive Argumentierungsfähigkeiten. Vermitteln Sie dem Kind eine positive
Lebenseinstellung (Viele Erwachsene mit ADS und Hyperaktivität leiden unter chronisch
depressiven Verstimmungen). Machen Sie sich bewusst, dass das heutige Schul- und Unterrichtssystem
nicht für ihr Kind entwickelt wurde. Achten Sie darauf, dass die Schule die Beziehung zu ihrem Kind nicht
gefährdet. Versuchen Sie, zwischen Benotung und Ihrer eigenen Bewertung oder Beurteilung einen
Unterschied zu machen. Seien Sie der „Rechtsanwalt“ ihres Kindes, verteidigen Sie es und lassen Sie es
nicht zu, dass Sie selbst oder andere es als defizit-gestört ansehen. Das Kind braucht ihren
bedingungslosen Einsatz und will wissen, dass Sie hinter ihm stehen. Nehmen Sie jede Woche Zeit für
sich selbst, um an ihren eigenen Selbstwertgefühlen und der eigenen Selbstsicherheit zu arbeiten.
Bringen Sie ihr Kind mit anderen Indigo-Kindern zusammen und suchen Sie Unterstützung bei Eltern, die
schon Erfahrungen mit ADS gesammelt haben. Seien Sie sich der wundervollen spirituellen Kraft ihres
Kindes bewusst.
Es ist ein Kind Gottes - wie jedes Kind.